Du bewegst dich gerne, bist ohnehin mehrmals pro Woche beim Sport und suchst vielleicht noch einen Nebenjob? Möglicherweise willst du auch dein Hobby zum Beruf machen und interessierst dich für eine hauptberuflich Tätigkeit als Fitnesstrainer? Du hast jedoch noch keine Idee wie du dir das Leben eines Fitnesstrainers vorstellen sollst oder wie du dein Traumberuf erlernen kannst? Dann bist du hier genau richtig! Denn hier findest du viele Informationen zum Berufsbild eines Fitnesstrainers.

 

 
 
Arbeitsalltag eines Fitnesstrainers

Als Fitnesstrainer bist du: Trainer, Motivator, Psychologe, Lebensberater, Verkäufer.
Ja, du bist das „Mädchen für alles“ mit viel Sinn für Humor 😉

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Fitnesstrainers aus?

An dieser Stelle müssen wir einen kleinen Exkurs in die allgemeinen Tätigkeitsfelder der Fitnessbranche machen. Denn Fitnessstudios unterscheiden in der Regel zwischen dem klassischen Fitnesstrainer (z. B. Fitnesstrainer/in B-Lizenz), einem Kursleiter (z. B. Group Trainer/in B-Lizenz) und einem Personal Trainer (z. B. Personal Trainer/in A-Lizenz). So ist ein Group Trainer im Kursbereich (Aerobic, Body Workout) tätig und ein Personal Trainer für das 1:1 Coaching zuständig.
 
Als klassischer Fitnesstrainer hingegen bist du auf der Trainingsfläche (Gerätetraining) aktiv. Du bist für die Trainingsplanung sowie für die Trainingsbetreuung zuständig. So ist deine Aufgabe als Fitnesstrainer, Trainingseinsteiger aber auch langjährige Fitnesssportler im Training zu betreuen, zu unterstützen, zu korrigieren aber auch zu motivieren. Als Fitness Coach hast du es nicht immer mit sportwilligen Menschen zu tun, die von vornherein ein gewisses Fitnesslevel mitbringen. Du hast auch die verantwortungsvolle Aufgabe, Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen oder beginnenden Rückenbeschwerden fachkompetent zu betreuen und verhilfst ihnen über Wochen und Monate hinweg, präventiv oder rehabilitativ eine stabile Gesundheit aufzubauen. Hierbei ist es oftmals hilfreich, einige zusätzliche Fachqualifikationen wie beispielsweise der Fachtrainer/in für Rückentraining oder auch eine Ausbildung zum Ernährungsberater.

 
 
Arbeitsalltag eines Fitnesstrainers
 

 

Was muss ein Fitnesstrainer können?

In der Ausbildung zum Fitnesstrainer erlernst du zunächst einmal anatomische und physiologische Grundkenntnisse. Angefangen beim Herz- und Kreislaufsystem über Gelenke, Bänder und Muskeln (Fitness C-Lizenz). Um als Fitnesstrainer erfolgreich tätig zu werden, solltest du zudem Wissen über die leistungsdiagnostischen Verfahren, sportpädagogische, methodische und didaktische Grundlagen sowie Kenntnisse über die spezielle Trainingslehre besitzen.
 
Das ist jedoch noch längst nicht alles! Denn die motivierende und freundliche Kommunikation mit den Mitgliedern ist mindestens genauso wichtig wie die fachliche Kompetenz. So solltest du erkennen, wann dein „Schützling“ sein Limit überschreitet und zugleich musst du die richtigen und motivierenden Worte finden um ihn darauf aufmerksam zu machen, ohne ihn vor den Anderen bloßzustellen. So solltest du als Fitnesstrainer schon von Haus aus eine hervorragende Sozialkompetenz mitbringen. Denn um dein erlerntes Fachwissen an die Frau oder den Mann zu bringen, musst du dich höflich und korrekt benehmen und stets gute Laune verbreiten, ohne dich zum Pausenclown zu machen.
 
Daher solltest du als Fitnesstrainer über folgende Kompetenzen verfügen:
 

  • Kenntnisse in der menschlichen Anatomie und Physiologie
  • Kenntnisse über die unterschiedlichen Trainingsprinzipien
  • Trainingssteuerung nach dem Fünf-Stufen-Modell
  • Beherrschen von didaktischen und methodischen Grundlagen
  • Kenntnisse im Verkauf
  • Hohe Sozialkompetenz
  • Kontaktfreudigkeit
  • Begeisterung am Sport
  • Zuhören können
  • Aufgeschlossenheit
  • Kommunikationsgeschick

 

 

 
 
Was muss ein Fitnesstrainer alles können?

Um die Fähigkeiten eines Fitnesstrainers zu beschreiben genügt ein Wort: Multitaskingfähig! 😉

Denke immer daran, die fachlichen Kompetenzen kannst du problemlos bei qualifizierten Bildungseinrichtungen erlernen. Die sogenannten Soft Skills, solltest jedoch bereits von Haus aus mitbringen. Denn wer nicht offen im Umgang mit anderen Menschen ist, wird es als Fitnesstrainer schwer haben. Daher überlege dir gut, ob du auch tatsächlich ein offener und kommunikativer Mensch bist. Solltest du dir nicht sicher sein, frag doch einfach mal bei deinen Freunden und Bekannten nach, wie sie deine Persönlichkeit einschätzen.
 

 
 

Wo können Fitnesstrainer arbeiten

Erobere die Welt! Denn als Fitnesstrainer kannst du überall arbeiten.

Wo kann ich als Fitnesstrainer arbeiten?

Als Fitness Coach kannst du in einem Sportstudio/Fitnessstudio, einer Seniorenresidenz, Sporthotel oder in einer Rehapraxis arbeiten. Aber auch Kurkliniken oder große Krankenhäuser mit eigenen Fitnessbereichen sind weitere potenzielle Arbeitgeber. Auch traditionell ehrenamtlich organisierte Sportvereine greifen aus Qualitätsgründen immer häufiger auf bezahlte und gut ausgebildete Fachkräfte zurück. Als Fitnesstrainer arbeitest du festangestellt oder freiberuflich auf Honorarbasis. Der konkrete Arbeitsalltag kann je nach Einsatzbereich sehr unterschiedlich aussehen.

Durch den demographischen Wandel und mit der Zunahme des Gesundheitsbewusstseins der Menschen – egal ob jung oder alt – steht fest, dass der Bedarf an Fitness-Fachleuten stetig wächst. Somit werden sich auch in Zukunft immer mehr Bereiche entwickeln, in denen du als ausgebildeter Fitnesstrainer tätig werden kannst.